Semantisches Web

Semantic Web im österreichischem Tourismus

30. März 2008Stephan, langgedienter Frontend-Veteran

Durch standardisierte Beschreibung von Tourismus-Angeboten im Netz sollen diese im Sinne des „Semantic Web“ viel stärker vernetzt werden als bisher.

Innerhalb eines Projektes von ebsemantiks sollen einzelne Betriebe Events, Unterkünfte und Angebote der Gastronomie zielgruppenorientierter und mit viel weniger Aufwand im Netz platzieren können und sie damit für verschiedenste intelligente Suchmaschinen und Portale „verständlich“ machen.

Es geht also um Standardisierung, um Angebote effektiv und eben nur einmal beschreiben zu müssen: Automatisiertung auf Basis des „Semantic Web“.

Als Beispiel nennen die Projektleiter ein Mountainbike-Portal, das den Benutzern eigene Routenplanung ermöglicht. Was neu dazu kommen soll: Alle geöffneten Unterkünfte, Gaststätten und saisonalen Freizeitangebote, die auf der jeweiligen Strecke liegen. Da die Engine des Mountainbike-Portals die standardisierten Beschreibungen einlesen kann, geschieht das automatisch.

Ebenso kann ein einmal in dieser Form beschriebener lokaler Event auf der Homepage der jeweiligen Gemeinde, der Tourismusverbände von Region und Land und auf verschiedenen weiteren Portalen automatisch dargestellt werden.

Die Tourismusbranche ist sehr stark im Online Marketing und Zielgruppenmarketing in Österreich vertreten und geht mit diesem Projekt meiner Meinung nach einen Schritt in die richtige Richtung.

Semantik Web ist ja auch lt. Tim Berners Lee die Zukunft und Yahoo will bald die Suchergebnisse semantisch ausliefern.

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